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Gespräche über Tod und Isolation in der Corona-Krise

Die Gespräche finden am Freitag, 26. März im Chor des Grossmünsters statt, von 9.30 bis 10.30 Uhr zum Thema «Isolation» und von 11 bis 12 Uhr zur Frage «Darf eine Gesellschaft den Tod in Kauf nehmen?». Es moderiert Felix Reich, Redaktionsleiter «reformiert.».
  • Gespräche über Tod und Isolation in der Corona-Krise
  • 2021-03-26T09:00:00+01:00
  • 2021-03-26T12:00:00+01:00
  • Die Gespräche finden am Freitag, 26. März im Chor des Grossmünsters statt, von 9.30 bis 10.30 Uhr zum Thema «Isolation» und von 11 bis 12 Uhr zur Frage «Darf eine Gesellschaft den Tod in Kauf nehmen?». Es moderiert Felix Reich, Redaktionsleiter «reformiert.».
  • Wann 26.03.2021 von 09:00 bis 12:00 (Europe/Zurich / UTC100)
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Kirchen laden zum Gespräch über Tod und Isolation in der Corona-Krise


Darf eine Gesellschaft den Tod in Kauf nehmen? Das ist eine von vielen Fragen, die sich in der aktuellen Pandemie stellen. Die Zürcher Kirchen suchen Antworten darauf in zwei «Corona-Talks» mit Betroffenen und Fachpersonen am Freitag, 26. März im Grossmünster.

Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.

Am 11. November 2020 unterschrieben die katholische, die reformierte und die christkatholische Kirche in der Stadt Zürich in einem feierlichen Akt das «Corona-Manifest». Isolation, Einsamkeit und Solidarität, Sterben und Tod: Zu diesen und anderen einschneidenden Auswirkungen der Corona-Krise verabschiedeten die Kirchen gemeinsame Grundsätze, um den Menschen in deren Not beistehen zu können. «Niemand stirbt allein» lautet einer dieser Grundsätze, dem die Kirchen von jeher verpflichtet sind.

Die Welt der Betroffenen und die Welt der Expertinnen und Experten bricht angesichts der Pandemie immer mehr auseinander. Die Schweiz blickt im März 2021 auf ein Jahr zurück, in dem die Gesellschaft vor ausserordentliche Herausforderungen gestellt wurde. Die Kirchen zeigten mit dem nationalen Glockengeläut vom 5. März, dass sie der Trauer und dem Gedenken an die Toten in
besonderer Weise Ausdruck verleihen können, auch im Hinblick auf die kommenden Feiertage Karfreitag und Ostern, die sinnbildlich für Tod und ewiges Leben stehen.

Aus diesem Grund und aus den Erfahrungen des teilweisen Lockdowns von Januar bis März heraus organisieren die reformierte Kirchgemeinde Zürich, Katholisch Stadt Zürich und die christkatholische Kirchgemeinde Zürich zwei sogenannte «Corona-Talks», die dem Thema «Isolation» und der Frage «Darf eine Gesellschaft den Tod in Kauf nehmen?» gewidmet sind. Jeweils zwei Betroffene sollen kontrovers ihre Erfahrungen diskutieren. Kirchliche Mitarbeitende kommen mit ihnen ins Gespräch.

Expertenstimmen werden hinzugezogen. Die Talks sind Teil der Umsetzung des «Corona-Manifests».

Die Gespräche finden am Freitag, 26. März im Chor des Grossmünsters statt, von 9.30 bis 10.30 Uhr zum Thema «Isolation» und von 11 bis 12 Uhr zur Frage «Darf eine Gesellschaft den Tod in Kauf nehmen?». Es moderiert Felix Reich, Redaktionsleiter «reformiert.».

Aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen wird die Veranstaltung ohne Publikum durchgeführt.

Die Talks sind live zu sehen auf www.youtube.com/reformiertekirchezürich.


Talk 1: «Isolation»
Paulina Schmidt, Schulassistentin Sekundarschule
Erwin Carigiet, Dr. iur., wissenschaftlicher Autor
Lisa Palm, lic. theol., stv. Dienststellenleiterin Spital- und Klinikseelsorge
Monique Henrich, christkath. Spitalseelsorgerin
Michael Rufer, Prof. Dr. med., stv. Klinikdirektor PUK Zürich

Talk 2: «Darf eine Gesellschaft den Tod in Kauf nehmen?»
Urs Pfäffli, Präsident Gastro Zürich-City
Andreas Schlauch, Gesamtleiter Alters- und Gesundheitszentrum Dietikon
Sabine Zgraggen, Pfr., Dienststellenleiterin Spital- und Klinikseelsorge
Susanna Meyer Kunz Pfr., Pflegefachfrau HF, Leiterin ref. Spitalseelsorge USZ
Heinz Rüegger, Dr. theol., Ethiker und Gerontologe


Kontakt:
Pfr. Christoph Sigrist, Pfarramt Grossmünster
christoph.sigrist@reformiert-zuerich.ch, Tel. 079 210 63 67