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Foto-Strecke zur Ordination in der Pauluskirche

Am Sonntag ordinierte die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich 22 angehende Pfarrerinnen und Pfarrer. Erstmals waren auch Absolventen des Quereinsteigerstudiums dabei.

Der Gottesdienst zur Aufnahme der angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer ins Zürcher Ministerium stellt einen wichtigen Anlass im Jahresverlauf der reformierten Kirche dar. Im Zwinglijahr 2019 hat der Kirchenrat des Kantons Zürich die Freude, besonders viele Frauen und Männer ordinieren zu können. 500 Jahre nach der Reformation und 100 Jahre nach der erstmaligen Ordination von Frauen in der Zürcher Kirche erhalten dieses Jahr 12 Frauen und 10 Männer den seit der Reformation gebräuchlichen Titel „verbi divini minister“. Sie werden „Dienerinnen und Diener des göttlichen Worts“ und sind künftig wählbar für ein Pfarramt.

Die angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer haben ein Theologiestudium abgeschlossen und ein praktisches Lernvikariat absolviert. In diesem Jahr waren erstmals auch Ordinanden mit dabei, die das 2015 neu eingeführte Quereinsteigerstudium (Quest) absolviert haben. Quest gehört zu den Nachwuchsförderungsmassnahmen der reformierten Kirchen und ermöglicht Berufsleuten mit Hochschulabschluss auf Masterstufe den späteren Einstieg und Ausbildungsgang zum Pfarrberuf.

Die Ordinandinnen und Ordinanden versprachen, ihren Dienst als Pfarrerin, Pfarrer in theologischer Verantwortung zu erfüllen. Sie taten das mit den Worten: «Ich gelobe vor Gott, den Dienst an seinem Wort aufgrund der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testamentes in theologischer Verantwortung und im Geiste der Reformation zu erfüllen. Ich gelobe, im Gehorsam gegenüber Jesus Christus diesen Dienst durch mein Leben zu bezeugen, wo immer ich hinberufen werde.»