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Neues Team in Bahnhofkirche

Anfang Jahr startete in der ökumenischen Bahnhofkirche ein neues Seelsorgeteam.

Anfang Jahr startete in der Bahnhofkirche ein neues Seelsorgeteam.Theo Handschin (51), vorher reformierter Pfarrer in Greifensee, ist Nachfolger von Co-Leiter Roman Angst. Handschin und die katholische Theologin Rita Inderbitzin werden von rund 20 freiwillig Engagierten unterstützt. „Ich bin überrascht, dass die Kapelle praktisch immer besetzt ist“, so Theo Handschin. „Auch Muslime kommen zum Beten hierher.“

Ebenfalls seit Anfang Jahr neu im Seelsorge-Team ist Jeanine Kosch (59), katholische Theologin, die bereits als Spital- und Polizeiseelsorgerin in Zürich tätig war. Die Seelsorge in der Bahnhofkirche sieht sie als Herausforderung: „Es kommen unterschiedlichste Leute aus und in verschiedensten Lebenssituationen. Viele sind in einer Krise. Dort Perspektiven aufzuzeigen, macht den Unterschied.“

Rolf Diezi, Dienstältester im Team, ist bereits seit 2009 dabei und ebenfalls reformierter Pfarrer.

Bis zu 500 Personen besuchen täglich die kleine Kapelle im Zwischengeschoss im Zürcher Hauptbahnhof, zwischen 5 und 10 Personen suchen jeden Tag das Gespräch mit Seelsorgenden der Bahnhofkirche. 40 Prozent davon sind Männer. Die Bahnhofkirche ist offizielles Mitglied der ShopVille/Rail-City-Vereinigung; die Seelsorgenden stehen den SBB in Notfällen zur Verfügung.


Weg-Wort als spiritueller Impuls

Zusätzlich zu den Gesprächen veröffentlicht das Team der Bahnhofkirche sogenannte Weg-Worte als kurze christliche Werktagsgedanken auf dem Weg in den Tag. Die kurzen Texte gehen den Spuren des Göttlichen im Alltäglichen nach und dienen als Grundlage für die Morgengebete. Tagsüber liegen sie in der Bahnhofkirche zum Mitnehmen auf und werden auch auf der Homepage publiziert.

Die Reformierte und die Katholische Kirche im Kanton Zürich sowie die Stadtverbände beider Kirchen finanzieren dieses Seelsorge-Angebot im Hauptbahnhof Zürich.

www.bahnhofkirche.ch